Mediation in Braunschweig
Welchen Konflikt möchten Sie gerne lösen?
Für wen ist eine Mediation sinnvoll?
Konflikte gibt es in allen Bereichen unseres Lebens.
Eine Mediation ist dann besonders sinnvoll, wenn die Konfliktparteien den Streit aussergerichtlich lösen möchten und sich dabei die Unterstützung durch einen allparteilichen neutralen Mediator wünschen.
Meine Mediation kann z.B. in den folgenden Einsatzfeldern sehr hilfreich sein.
1. Familie, Ehe, Scheidung.
2. Erben und Vererben.
3. Unternehmensnachfolge, Hofübergabe.
4. Wirtschaft.
5. Arbeit.
6. Immobilien.
7. Planen & Bauen.
8. Kirche.
9. Gesundheitswesen.
10. Vereine.
11. Sozialwesen.
12. Ihr Konflikt.
Jeder gelöste Konflikt bringt einen Mehrwert, kann Geld sparen, Erleichterung bringen und Kraft für eine neue Handlungsfähigkeit geben.
Bei der Mediation kommen mir meine Erfahrungen aus dem Bereich der Wirtschaft, der Unternehmensführung, dem Personalwesen, der Bau- und Immobilienbranche sowie dem Bereich der Sozialen Träger besonders zugute.
Was ist eine Mediation?
Mediation ist vermitteltes Verhandeln, bei dem der Mediator die Medianten
bis zur einvernehmlichen Lösung und Beilegung ihres Konfliktes
vertraulich durch ein strukturiertes Verfahren führt.
Die Mediation ist eine der besten Möglichkeiten der außergerichtlichen Streitbeteiligung - und eines der erfolgreichsten Verfahren zur beziehungsschonenden Lösung von Konflikten.
Mediation ist ergebnisoffen, die Teilnahme der Medianten ist freiwillig. Die Mediation basiert auf dem Wunsch der Beteiligten, sich grundsätzlich einigen zu wollen.
Wenn also Konflikte schon zum Leben gehören, dann sollten wir sie beziehungsschonend lösen, um die freigewordene Kraft und Zeit für eine schöne Zukunft nutzen zu können.
Was genau macht ein Mediator?
Der Mediator ist ein Konfliktvermittler. Er ist ein Streitschlichter, der den Dialog zwischen den Parteien initiiert und fördert.
Gerne motiviere und unterstütze ich Sie, selbst eine einvernehmliche und gute Konfliktregelung zu finden.
Als Mediator
- moderiere ich die Gespräche.
- schaffe ich einen vertraulichen Gesprächsrahmen und eine geschützte Umgebung.
- gebe ich den Konfliktparteien die Möglichkeit, ihre Meinungen und Emotionen zum Ausdruck zu bringen.
- bin ich bestrebt, Machtungleichgewichte auszugleichen.
- übernehme ich für den Lauf der Verhandlungen die Verantwortung, die Parteien sind dabei für den Inhalt selbst verantwortlich.
- fördere ich den Dialog-, die Kooperations- und Gestaltungsfähigkeit der Parteien.
- strukturiere ich den Verhandlungsprozess mit dem Ziel, eine gute Übereinkunft zu erzielen.
- sorge ich zuverlässig für das Einhalten der getroffenen Grundregeln.
- nehme ich die Interessen, Bedürfnisse und Ängste der Parteien ernst, bewerte und urteile dabei aber nicht.
- bin ich neutral und setzt mich für die Belange der Parteien ein (Allparteilichkeit).
- gehe ich ergebnis- und zukunftsorientiert vor und fördere eine realisierbare Vereinbarung.
Wie ist der Ablauf einer Mediation?
Die 5 Phasen in der Mediation.
Ein Mediationsverfahren erstreckt sich im Regelfall über mehrere Termine. Je nach Thema und Umfang der Mediation können einzelne Phasen in einem Termin zusammengefasst werden. Die Zeit zwischen den Mediationsterminen, in denen die Parteien für sich reflektieren können, sich beraten lassen oder "Hausaufgaben" erledigen, ist ebenso bedeutsam, wie die gemeinsamen Termine an sich.
Mediation Phase 1
Auftragsklärung
In dieser Phase wird gemeinsam geklärt, um welche Themen es in der Mediation geht und mit welcher Erwartungshaltung die Medianten zur Mediation kommen.
Der Mediator erläutert die Rolle des Mediatores und den Ablauf einer Mediation. Gemeinsam werden Gesprächsregeln und die Vertraulichkeit vereinbart.
Mediation Phase 2
Darstellung der Parteien und Themensammlung
Der Sachverhalt wird von jedem aus seiner Sicht dargestellt und vom Mediator zusammengefasst. Wor gibt es ggfs. Gemeinsamkeiten, wo Unterschiede?
Gemeinam werden die zu besprechenden Themen festgelegt und priorisiert.
Mediation Phase 3
Konflikt verstehen und analysieren - wer hat welche Interessen?
Die erkannten Positionen werden in Hinblick auf ihre dahinterliegenden Interessen und Bedürfnisse untersucht. Alle Beteiligten kommen zu Wort, der Mediator bleibt allparteilich. Er unterstützt die Parteien durch Nachfragen beim Herausfinden ihrer Bedürfnisse. Im Idealfall entwickelt sich ein gegenseitiges Verständnis der Parteien und die Bedürfnisse, die hinter den Positionen stehen, kommen zu Tage.
Mediation Phase 4
Ideen & Lösungen
Ideen und Lösungsoptionen werden mit Kreativität entwickelt und im Hinblick auf ihre realistische Zukunftsfähigkeit bewertet. "Den Kuchen vergrößern" heißt es, wenn man mehr mögliche Handlungsoptionen entdeckt, als vorher angenommen worden sind. Im Ergebnis gibt es zu jedem der gemeinsam festgelegten Themen klar formulierte Lösungen, die die Parteien aushandeln und vereinbaren.
Mediation Phase 5
Abschlussvereinbarung
Eine Vereinbarung wird ausgearbeitet und ggf. schriftlich fixiert. An dieser Stelle endet die Mediation. Die Abschlussvereinbarung stellt Basis und gemeinsame Orientierung für die Beteiligten dar, damit die erarbeitete Lösung in Handlung umgesetzt werden kann.
Was sind die Voraussetzungen für eine Mediation?
Der Mediationsprozess unterliegt fünf Grundprinzipien.
1. Freiwilligkeit
Die Parteien nehmen freiwillig am Mediationsverfahren teil und können die Mediation
jederzeit beenden. Ebenso kann der Mediator die Mediation abbrechen, wenn er zu der Einschätzung kommt, dass es zu keiner Einigung kommen wird.
2. Neutralität
Mediation erfordert eine neutrale/allparteiliche Haltung des Mediators. Er ist allen Parteien gleichermaßen verpflichtet, und er engagiert sich für die Interessen aller Kontrahenten, ohne einen zu bevorzugen. Er achtet auf ein faires Verfahren und eine zukunftsfähige Vereinbarung.
3. Informiertheit
Mediation setzt die Bereitschaft der Parteien zur Offenlegung aller relevanten Fakten voraus. Jede Partei muss ausreichend Gelegenheit erhalten, eine Entscheidung auf der Grundlage ausreichender Sachinformationen zu treffen.
4. Eigenverantwortung
Die Parteien müssen in der Lage sein, ihre Interessen zu vertreten. Mediation basiert auf der Eigenverantwortung und Selbständigkeit der Parteien. Selbstverständlich können die Parteien Interessenvertreter (z.B. Anwälte oder rechtliche Betreuer) hinzuziehen.
5. Vertrauensschutz
Alle Informationen werden vertraulich behandelt. Das gilt für alles, was dem Mediator oder anderen in die Durchführung der Mediation eingebundenen Personen bekannt geworden ist. Ausnahmen ergeben sich aus dem Mediationsgesetz, und wenn es sich um Tatsachen handelt, die offenkundig sind oder ihrer Bedeutung nach keiner Geheimhaltung bedürfen.
Wie viel kostet eine Mediation?
Bitte sprechen Sie mich an und ich unterbreite Ihnen sehr gerne ein individuelles Angebot.
Die Gesamtkosten einer Mediation richten sich u.a. danach,
wie viele Personen/Organisationen beteiligt sind, um welche Themen es sich handelt, wer der Auftraggeber ist und wie viele Sitzungen benötigt werden.
Allgemein
Wenn der Ort der Mediation mehr als 5 km vom Sitz des Mediators entfernt ist, wird eine Fahrtkosten- und Zeitaufwandspauschale in Höhe von 1,50 €/gefahrenem km berechnet.
Die genauen, auf den individuellen Fall bezogenen Regelungen, werden in einem Mediationsvertrag vereinbart. Entscheiden wir uns gemeinsam für die Durchführung der Mediation mit einem Co-Mediator, so ist dieser in derselben Höhe zu vergüten.